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Khlong Saen Saep & Jim Thompson Haus

Dieser längste Kanal Thailands verbindet mit seinen rund 50km den Chao Phraya Fluss mit Prachin Buri im Osten der Stadt. Er wurde 1837 ursprünglich für militärische Zwecke gebaut, aber heute dient er insbesondere dem Personenverkehr.

Eine Fahrt mit dem Kanaltaxiboot ist eine hervorragende Alternative, um dem hektischen Treiben auf Bangkoks Straßen zu entgehen. Eine besonders beliebte Teilstrecke führt von der Endhaltestelle (Phanfa Leelard Pier | ท่าเรือผ่านฟ้าลีลาศ) in der Nähe des Golden Mountains (und damit auch der Khao San Road) bis nach Pratunam. Die Fahrt kostet nur 9 Baht. Hier ist man dann gleich an den bekannten Einkaufszentren Central World und Platium Mall. Man erreicht aber auch gut das Jim Thompson Haus (Haltestelle Hua Chang | สะพานหัวช้าง) oder den Bobae Markt, der für seine sehr preiswerte Kleidung bekannt ist.

Von Phanfa kommend kann man in Pratunam in das nächste Boot umsteigen und weitere rund 15km in Richtung Osten fahren. Hierfür benötigt man ca. 1 Stunde. Mit dem Bus würde diese Strecke rund drei Stunden dauern. Entweder man nutzt das Boot, um zu einem bestimmten Zielort entlang der Strecke zu gelangen oder aber man macht einfach mal einen schönen Ausflug und schaut sich diesen Teil Bangkoks bequem vom Boot aus an. Am Ende angekommen, besichtigt man vielleicht zunächst den dort liegenden Tempel und nimmt dann einfach das nächste Boot wieder zurück.

Jim Thompson Haus

Jim Thompson gehört sicher zu einem der bekanntesten Ausländer in Asien. Er verhalf der thailändischen Seidenindustrie zu ihrem heutzutage großen Erfolg. Er erinnerte in seiner Zeit die Thais an ihre eigene alte Tradition der Seidenmacherei (die vollkommen in Vergessenheit geraten war) und begründete damit einen der heute wichtigsten Wirtschaftszweige des Landes.

Thompson, ein amerikanischer Architekt, gründete 1948 seine erste Seidenfirma und verpflichtete hauptsächlich die in seiner Nachbarschaft lebenden muslimischen Familien. Er nahm die Stoffe mit nach Amerika und erzielte riesige Erfolge mit den sehr guten Qualitäten und Mustern. Sein ganz großer Durchbruch kam nach der Ausstattung (mit Kleidern und Stoffen) des Hollywoodfilms „Der König und ich“ mit Yul Brunner. Auf diese Weise verhalf er den verarmten Familien zu kleinem Wohlstand und auch er selbst wurde ein reicher Mann. 1967 machte Jim Thompson einen Ausflug nach Malaysia, wo er bei einem Spaziergang im Dschungel auf mysteriöse Art spurlos verschwand.

Sein Privathaus dient heutzutage als Museum und kann besucht werden. Es beherbergt eine einzigartige Kollektion wunderschöner asiatischer Antiquitäten und gibt einen Einblick in sein Leben und Werken. Der Eintrittspreis liegt bei THB 200. Führungen sind in Englisch, Thai und Chinesisch möglich. Infomaterial bekommt man aber auch in Deutsch ausgehändigt.

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