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Das Klima in Thailand

Thailand hat ein sogenanntes tropisch-monsunales Klima. Da Thailand in seiner Nord-Süd-Ausrichtung rund 1.500 km misst, wird das Land in zwei Klimazonen unterteilt. Der Norden ist stets etwas kühler als der Süden. Das Klima des Nordens wird dabei insbesondere durch den Monsun geprägt. Im Süden, mit all seinen vielen Inseln, kann das Klima von Insel zu Insel sehr verschieden sein. Im Sommer kann die Luftfeuchtigkeit durchaus bis zu 90% betragen.

Allgemein gesprochen ist die beste Reisezeit für Thailand zwischen November und März. Kühlere und trockenere Luft macht das Klima besonders erträglich. Die Durchschnitttemperaturen liegen zwischen 20 und 30 Grad Celsius. Nur in den Bergen kann es auch einmal nur 10 Grad werden.

Auch in Thailand spricht man von Jahreszeiten, die allerdings in ihrer Ausprägung nicht so stark sind, wie in Europa. Außerdem gibt es nur drei Jahreszeiten – die kühlere Zeit, die heißere Zeit und die Regenzeit. Im Süden wird auch manchmal nur von zwei Jahreszeiten gesprochen – der Regenzeit und der Trockenzeit.

Mythos Monsunregen

Monsunregen sind in der Regel kurze (maximal 1-2 Stunden, aber meist nur 30 Minuten andauernde), kräftige Platzregen. Lange Dauerregen gibt es in Thailand nicht. Und nur weil Regenzeit ist, regnet es nicht unbedingt jeden Tag. Während der Regenzeit kann es aber wegen der heftigen Schauer öfters mal zu kurzzeitigen Überschwemmungen kommen, da das Kanalsystem mit den Wassermassen nicht fertig wird. Einen Regenschirm sollte man zudem immer dabei haben.

Tipp: Thais glauben, dass man sofort krank wird, wenn man von Regen nass wird. Respektiere das und sorge dafür, dass deine Begleitung stets unter dem Schirm ist bzw. man während eines Regens am besten erst gar nicht das Haus verlässt.

Der Süden

Im Süden herrscht fast das ganze Jahr über eine gleichbleibende Temperatur von selten unter 20 Grad. Die beste Reisezeit ist November bis März – also perfekt für die Weihnachtsferien. Zu dieser Zeit sind die Unterkünfte aber auch deutlich teurer, als in den anderen Monaten.

Auf den Inseln Koh Samui, Koh Phangan und Koh Tao ist die Hauptregenzeit zwischen September und Dezember. Auf Phuket und in Krabi und Khao Lak hingegen eher zwischen Mai und November.

Der Norden

Im Norden kann es in den Wintermonaten von November bis Februar durchaus auch mal kalt werden. Ab Mai hingegen wird es teilweise unerträglich heiß. Die Regenzeit hier ist von August bis Oktober. Im Sommer wird es auch hier teilweise bis zu 40 Grad. Außerdem wird die Sommerzeit genutzt, um Felder abzubrennen, um sie für die neue Saatsaison vorzubereiten. Dies führt vermehrt zu schlechter, stickiger Luft bis hin nach Chiang Mai.

Bangkok

In Bangkok muss man von Juli bis Oktober mit starken Regenfällen rechnen. Oft regnet es regelmäßig jeden Tag in den Abendstunden. Im Sommer von April bis Juli erreichen die Temperaturen durchaus auch mal die 40 Grad Marke. Die beste Reisezeit für Bangkok ist daher November bis März. Der April gilt als der heißeste Monat des Jahres und daher ist das Neujahrsfest „Songkran“ mit seinen Wasserschlachten eine willkommene Abwechslung.

Thailand hat aber zu jeder Jahreszeit seinen Reiz. Wer den Touristenströmen entgehen will, ist außerhalb der klassischen Reisezeiten sehr gut aufgehoben. Wem die Hitze nicht zu viel ausmacht, kann daher auch im Sommer nach Thailand kommen. Tolle Angebote, sehr günstige Unterkünfte und entspannte Strände machen einen Urlaub zu dieser Zeit besonders attraktiv. Meist sind auch die Flugpreise von Deutschland auf einem niedrigeren Niveau.

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